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Auflösung beim Scannen
Grundsätzlich gilt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Es bringt nichts, die maximale Auflösung Ihres Scanners auszureizen, da es nur das Datenvolumen aufbläht, aber keine erkennbaren Verbesserungen bringt.
Im folgenden geben wir Ihnen deshalb einige Tipps und Erläuterungen zum Scannen und Weiterverwenden von Vorlagen.
Scanauflösung bei Graustufen- oder Farbbildern
Die optimale Auflösung eines Bildes haben Sie gewählt, wenn das Bild genügend Informationen erhält, um in guter Qualität gedruckt werden zu können. Auch wenn man mit einer hohen Auflösung immer auf der sicheren Seite ist, sollte nicht übertrieben werden. Je höher die Auflösung, desto größer ist das Datenaufkommen. Das Ziel beim Scannen ist daher, die ausreichende, sprich die im Druck darstellbare Menge an Informationen zu digitalisieren, aber nicht mehr und auch nicht weniger.
Zur Berechnung der richtigen Scanauflösung ist es wichtig zu wissen, wie viel Information für das angestrebte Druckverfahren und das ausgewählten Papier notwendig sind. Das Maß hierfür ist die gewählte Rasterweite, die in Linien pro Zentimeter oder übersetzt in lines per inch (lpi) angegeben wird.
Im Zeitungsdruck auf ungestrichenen Papieren sind Rasterweiten von 34 Linien pro Zentimeter bis 40 Linien pro Zentimeter, d.h. auf Inch bezogen 87 lpi bis 100 lpi, realisierbar.
Beim Offsetdruck, bei dem in der Regel ein anderes Papier verwendet wird, sind Rasterweiten um 60 Linien pro Zentimeter, d.h. auf Inch bezogen 150 lpi, üblich.
Als Faustregel zur Ermittlung der Auflösung gilt dann:
Scanauflösung (dots per inch) =
Rasterweite (lines per inch) × Skalierungsfaktor × Qualitätsfaktor
Qualitätsfaktor: Die Festlegung des Qualitätsfaktors sollte zwischen 1,2 und 2 liegen. Er richtet sich nach dem wiederzugebenden Motiv. Motive mit gleichmäßigen Übergängen kommen mit einem geringeren Faktor aus als solche mit geometrischen Formen und scharfen Abbrüchen. Bei letzteren kann der Faktor 2 betragen. Mehr als 2 bringt keinerlei Zugewinne an Qualität, wohl aber an Datenmengen.
Skalierungsfaktor: Der Skalierungsfaktor ergibt sich aus dem Verhältnis der Längen von Ausgabeformat und Vorlagenformat des Bildes.
Strichabbildungen
sind Abbildungen ohne Graustufen/Halbtöne. Sie müssen mit höherer Auflösung gescannt werden. Wir empfehlen je nach Vorlage 800 dpi bis 1200 dpi bei Verwendung des Bildes in Originalgröße.
Als Speicherformat empfehlen wir generell das TIF-Format.
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